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CannabisLegalNews (Nummer 160, 11.06.2004)

Ein wöchentlicher Service von cannabislegal.de
"Steter Tropfen höhlt den Stein"

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INHALT

1. Schweiz: Reformentwurf am Montag im Nationalrat
2. CVP (Schweiz): Cannabiskonsum als Ordnungswidrigkeit
3. Studie: Kein erhöhtes Mundkrebsrisiko
4. Paul McCartney Interview
5. Veranstaltungshinweise
6. Termine zu Cannabis und Drogenpolitik


1. Schweiz: Reformentwurf am Montag im Nationalrat
http://www.cannabislegal.de/cln/cln160.htm#1

Am kommenden Montag, 14.06.2004 soll sich der Nationalrat, die grosse Kammer des Schweizer Bundesparlaments mit dem Gesetzesentwurf der Regierung zur Revision des Betäubungsmittelgesetzes befassen. Die Tageszeitung "Der Bund" berichtet von Lobbyarbeit in den verbleibenden wenigen Tagen, weil es am Montag auf jede Stimme ankommen wird. Sowohl FDP als auch CVP sind in der Cannabisfrage gespalten. Widerstand gegen die Reform formiert sich vor allem in der französischsprachigen Westschweiz.

BetmG-Revision

Die Eintretensdebatte des Nationalrates zur Revision des Betäubungsmittelgesetzes ist auf den 14. Juni traktandiert. Die wichtigsten Unterlagen zu dieser Revision sind auf unserer Website unter http://www.fasd-brr-urd.ch/pages/infodoku.html#btmg zu finden. Aus aktuellem Anlass ist auch die Seite des Monats von Infoset Direct ( http://www.infoset.ch ) diesem Thema gewidmet. Informationen über Aktionen im Hinblick auf die Eintretensdebatte geben der Fachverband Sucht (http://www.fachverbandsucht.ch) und das GREAT (http://www.infoset.ch/inst/great ).

(FASD Aktuell - Nr. 12, 09.06.2004)

Sollte wie im Herbst vor den Nationalratswahlen keine Mehrheit für ein "Eintreten" zustande kommen, d.h. dafür, dass sich das Parlament überhaupt mit dem Reformentwurf befassen soll, dann wäre er vom Tisch. Dann müßte ein komplett neuer Entwurf ausgearbeitet werden.

Eine andere, typisch Schweizer Möglichkeit wäre eine Volksabstimmung über einen Reformentwurf aus der Bevölkerung selbst. Dazu müßten 100.000 Unterschriften gesammelt werden. Die Schweizer Hanf-Koordination (SHK) sucht Helfer, die zwischen 20. Juni und 23. August einen halben Tag Zeit haben ( boris9@gmx.ch, Tel/Fax: 031 318 68 28 (CH)). Mit einer Volksabstimmung wäre auch für den Fall zu rechnen, dass das Parlament den Entwurf annehmen würde, weil dann die Reformgegner Stimmen dafür sammeln würden. Das letzte Wort haben also immer die Schweizer selbst.

Showdown um Cannabis [ebund.ch, 11.06.2004]
http://www.ebund.ch/artikel_22060.html

Kommentar: Das Hanfproblem der Rotweintrinker [ebund.ch, 11.06.2004]
http://www.ebund.ch/artikel_22073.html

Plädoyer für die Entkriminalisierung [Tagesanzeiger (CH), 10.06.2004]
http://www.tagi.ch/dyn/news/schweiz/384763.html

Letzte Offensive für die Cannabis-Legalisierung [20min.ch, 10.06.2004]
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/21813297

Komitee wehrt sich gegen Legalisierung [Tagesanzeiger (CH), 10.06.2004]
http://www.tagi.ch/dyn/news/schweiz/384799.html

Westschweizer Frontstellung gegen das Kiffen [NZZ (CH), 10.06.2004]
http://www.nzz.ch/2004/06/10/il/page-newzzDVAW7IVS-12.html

Information und Dokumentation: Revision BetmG [fasd-brr-urd.ch]
http://www.fasd-brr-urd.ch/pages/infodoku.html#btmg

Cannabis in der Schweiz:
http://www.cannabislegal.de/international/ch.htm


2. CVP (Schweiz): Cannabiskonsum als Ordnungswidrigkeit
http://www.cannabislegal.de/cln/cln160.htm#2

Die Christlichdemokratische Volkspartei will Cannabiskonsum in der Schweiz nicht legalisieren, aber als Ordnungswidrigkeit ahnden. Ihre Ablehnung des weitergehenden Reformplans der Regierung begründet sie mit einem angeblichen Anstieg des THC-Gehalts um ein "vielfaches".

Die CVP setzt sich für einfache, klare und nachvollziehbare Vorschriften ein. Entscheidend sind für die CVP-Fraktion die Verstärkung von Prävention und Jugendschutz und die konsequente Bestrafung und Verfolgung von jeglichem Drogenhandel. Die CVP will aber auch Vorschriften, die von den Bürgerinnen und Bürgern verstanden werden. Es ist nicht angebracht, die Gerichtsmaschinerie bei Cannabiskonsumenten anzuwerfen; deshalb soll der Cannabiskonsum nach Auffassung der CVP neu mittels Ordnungsbussen geahndet werden. Diese Lösung ist einfach, verständlich und schafft Klarheit für alle Betroffenen. Mit einer Parlamentarischen Initiative fordert die CVP-Fraktion eine neue Gesetzvorlage, welche dieses Prinzip verfolgt. Die neue Vorlage muss zudem das Vier-Säulen-Modell enthalten (Prävention - Therapie und Wiedereingliederung - Schadensbegrenzung und Überlebenshilfe - Repression und Kontrolle).

Wie "nachvollziehbar" wird es wohl für erwachsene Cannabiskonsumenten sein, wenn sie für einen Joint einen Bussgeldbescheid bekommen, während andere, zumindest gleichermassen riskante Drogen wie Alkohol und Nikotin an Jugendliche ab 16 Jahren verkauft werden dürfen?

Die CVP fällt mit ihrer Stellungnahme hinter Positionen zurück, die sie vor fünf Jahren vertreten hatte. Im Jahre 1999 sprach sie sich für eine Legalisierung des Cannabiskonsums aus ( "Cannabis-Konsum soll straffrei werden", 27.12.1999). Diese Position ist nach wie vor in der FAQ Drogen auf der CVP-Website zu nachzulesen.

Die Jung-CVP ist wie die liberale FDP und die sozialdemokatische SP für die Legalisierung des Konsums und Regulierung von Anbau und Handel (siehe CLN#158, 28.05.2004).

Medienberichte über eine dramatische Zunahme des THC-Gehaltes von in der Schweiz verkauftem Cannabis hatten im Vorfeld der Beratungen des Reformentwurfs im Parlament die CVP zunehmend verunsichert und dazu beigetragen, dass Abgeordnete der Partei im Herbst 2003 gegen eine Behandlung des Reformentwurfs im Nationalrat stimmten.

Tatsächlich hat der THC-Gehalt etwas zugenommen. Zum einen ist das jedoch nicht unbedingt ein Grund zur Besorgnis. Wirksameres Cannabis bedeutet, dass weniger davon konsumiert werden muss, um die gleiche Wirkung zu erzielen - eigentlich ein positiver Effekt für rauchbelastete Lungen. Zuviel erwischt ein Konsument deswegen nur, wenn er nicht weiss, wie wirkungsvoll eine bestimmte Sorte ist. Wäre Cannabis nicht verboten, könnte der THC-Gehalt auf der Verpackung stehen, wie der Alkoholgehalt auf dem Etikett einer Weinflasche.

Zum anderen ist auch zu bedenken, dass der Anstieg des Wirkstoffgehalts im direkten Zusammenhang mit der zunehmenden Repression gegen Cannabisproduzenten steht. Wurde in den 90er Jahren Cannabis noch weitgehend auf Bauernhöfen und in Gärtnereien unter Sonnenlicht angebaut, so haben zahlreiche Razzien, Strafprozesse und Urteile dazu geführt, dass heutzutage immer mehr Cannabis in geschlossenen Räumen unter Kunstlicht wächst, wo nicht so leicht mit Entdeckung zu rechnen ist. Unter optimierten Wachstumsbedingungen gedeihen dort auch wirkstoffreiche tropische Sorten, die das Schweizer Klima eigentlich nicht vertragen. Der selbe Wandel vollzog sich unter Präsident Reagans "Krieg gegen Drogen" in den USA in den 80er Jahren.

Ironischerweise ist damit die staatliche Repression eine wichtige Ursache für genau jenes Phänomen, mit dem das Festhalten an der Repression begründet wird. Sollte der Konsum als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden, ändert sich nichts bei Anbau und Handel. Es wird keinen Verbraucherschutz, keine Qualitäts- und Alterskontrollen geben. Der Cannabisanbau wird illegal, hochprofitabel, unbesteuert und weitverbreitet bleiben. Dass Konsumenten nicht als Straftäter verfolgt werden, aber ihre Versorgung einem unkontrollierten Schwarzmarkt überlassen bleibt, das war genau der Zustand unter der amerikanischen Alkoholprohibition der 20er und 30er Jahre, als es statt Bier und Wein nur hochprozentigen Schnaps zu kaufen gab.

Verhärtete Fronten in der Cannabis-Diskussion [Basler Zeitung Online (CH), 08.06.2004]
http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=052D554C-60CF-2062-F48B393F4C6B331A

Gegen die Liberalisierung des Cannabis [cvp.ch, 08.06.2004]
http://www.cvp.ch/deutsch/aktuell/text-detail.asp?contentid=2823

Schweiz: Jungparteien von CVP und FDP für Reform [CLN#158, 28.05.2004]
http://www.cannabislegal.de/cln/cln158.htm#1

Cannabis und konservative Politik
http://www.cannabislegal.de/politik/konservative.htm

Wirkstoffgehalt (THC) von Cannabis:
http://www.cannabislegal.de/cannabisinfo/wirkstoffgehalt.htm

Cannabis in der Schweiz:
http://www.cannabislegal.de/international/ch.htm


3. Studie: Kein erhöhtes Mundkrebsrisiko
http://www.cannabislegal.de/cln/cln160.htm#3

Aus dem aktuellen Newsletter der Internationalen Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e. V. (IACM):

Wissenschaft: Cannabisrauchen erhöht nicht das Risiko für Mundkrebs

Entgegen früherer Forschungsbefunde scheint das Rauchen von Cannabis nicht mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Mundkrebs verbunden zu sein. So heißt es in einer großen Studie aus den USA. Die Ergebnisse erschienen in der Juni- Ausgabe von Cancer Research. Die Studie von Dr. Karin A. Rosenblatt und ihren Kollegen fand keine Beziehung zwischen Cannabiskonsum und dem Risiko für Mundkrebs, unabhängig davon wie lange, wie viel und wie oft eine Person Cannabis konsumiert hatte.

"Wenn man sich fragt, ob irgendein Marihuanakonsum das Risiko für Mundkrebs erhöht, dann ist unsere Studie ziemlich solide, wenn sie sagt, dass da nichts passiert", erklärte Dr. Stephen M. Schwartz, einer der Autoren der Studie. Aber weil die Häufigkeit von intensivem langzeitigen Cannabiskonsum in der Studienpopulation gering war, ist es unklar, ob extrem starker Konsum über viele Jahre mit einem Risiko für Mundkrebs verbunden ist, erklärte Schwartz weiter. Die Studie umfasste 407 Mundkrebsfälle und 615 gesunde Kontrollpersonen aus dem Staat Washington, die neben anderen Aspekten ihres Lebensstils ausführlich über ihren gegenwärtigen und vergangenen Cannabiskonsum befragt worden waren. Die Teilnehmer waren zwischen 18 und 65 Jahre alt.

Die neue Studie widerspricht Befunden aus einer kleineren Untersuchung mit 173 Mundkrebspatienten, die im Jahre 1999 publiziert worden war. Diese hatte nahe gelegt, dass Cannabiskonsumenten ein mehr als zweifach erhöhtes Risiko zur Entwicklung von Kopf- oder Nackenkrebs im Vergleich mit Nichtkonsumenten hatten. Diese frühere Studie wies eine Anzahl von Beschränkungen auf, vor allem die Tatsache, dass ihre Kontroll- oder Vergleichsgruppe aus Personen bestand, die an dem gleichen Krankenhaus Blut gespendet hatten, wo die Mundkrebspatienten behandelt worden waren. Blutspender tendieren dazu, Gewohnheiten mit einem weniger hohen Risiko für Mundkrebs als die allgemeine Bevölkerung aufzuweisen.

(Quellen: Rosenblatt KA et al. Marijuana use and risk of oral squamous cell carcinoma. Cancer Res 2004;64:4049-54; Pressemitteilung des Fred Hutchinson Cancer Research Center vom 1. Juni 2004)

Die zwei Hauptrisikofaktoren für Mundkrebs sind Tabakkonsum (Zigaretten, Zigarren, Pfeifen und Kau- und Schnupftabak) sowie Alkoholmissbrauch, insbesondere in Kombination. Etwa 90% der Mundkrebspatienten verwenden Tabak in irgendeiner Form; 75 bis 80% trinken häufig Alkohol. Wer beide legalen Drogen konsumiert, geht nach Aussagen von Medizinern ein 15-fach größeres Risiko ein, an Mundkrebs zu erkranken als Nichtkonsumenten dieser Drogen.

Study Finds No Association Between Marijuana Use and Incidence of Oral Cancer, Contrary to Previous Reports [fhcrc.org, 01.06.2004]
http://www.fhcrc.org/news/science/2004/06/01/marijuanastudy.html

Cannabis als Medizin:
http://www.cannabislegal.de/cannabisinfo/medizin.htm


4. Paul McCartney Interview
http://www.cannabislegal.de/cln/cln160.htm#4

In einem Interview mit der Zeitschrift "Uncut" hat sich der Ex-Beatle Sir Paul McCartney zum Drogenkonsum der Beatles geäussert. McCartney, der am 18. Juni 62 Jahre alt wird, bekannte, dass viele Lieder der Band von Drogen inspiriert waren. Der Einfluss des Drogenkonsums solle jedoch nicht übertrieben werden. "So ziemlich jeder hat sie damals in irgendeiner Form genommen. Wir waren nicht anders." Er selbst habe eine Jahr lang Kokain genommen, gab es jedoch wegen des auf den Rausch folgenden "furchtbaren Herunterkommens" schliesslich auf. Er habe Drogen nie im Übermass genommen, weil von einem frühen Alter an gelernt habe, Dinge nur mit Maß zu tun. Auch dem Konsum von Cannabis sei er schliesslich entwachsen.

In den 70er Jahren geriet McCartney mehrfach wegen des Cannabisverbots mit dem Gesetz in Konflikt. 1972 wurde er in Schweden zu 2000 Dollar Geldstrafe verurteilt, weil er mit Cannabisharz eingereist war. Im selben Jahr musste er in Schottland wegen Cannabisbesitzes und wegen auf seinem schottischen Landsitz wachsenden Cannabispflanzen Geldstrafen bezahlen. Seine Frau Linda wurde 1975 in Los Angeles wegen Cannabisbesitzes verhaftet, das Verfahren wurde jedoch eingestellt.

Im Jahre 1980 wurde McCartney in Japan im Besitz von 225g Cannabis verhaftet, nachdem sein Gepäck bei der Einreise durchsucht wurde. "Ich war in New York und ich hatte all dieses wirklich gute Gras. Wir waren kurz davor, nach Japan zu fliegen und ich wusste, dass ich dort drüben nichts zu rauchen bekommen würde. Dieses Zeug war zu gut um es im Klo hinunterzuspülen, also dachte ich mir, nimmst du es mit." Nach 10 Tagen wurde er auf Intervention von US-Senator Edward Kennedy freigelassen und sofort des Landes verwiesen. "Es war das dümmste, was ich in meinem ganzen Leben getan habe," sagte der Musiker zu seinem Schmuggelversuch in Japan.

Sir Paul McCartney hat sich mehrfach für eine Legalisierung oder Entkriminalisierung von Cannabis ausgesprochen.

"Ich unterstütze Entkriminalisierung. Die Leute rauchen sowieso Pot und aus ihnen Kriminelle zu machen ist verkehrt."
("I support decriminalization. People are smoking pot anyway and to make them criminal is wrong.")

Sir Paul Reveals Beatles Drug Use [BBC News (UK), 02.06.2004]
http://www.mapinc.org/drugnews/v04/n810/a09.html

Paul's Pot-Bust Shocker Makes Him A Jailhouse Rocker [High Times (US), Juli 1980]
http://www.taima.org/en/hemplib3.htm#mccartney

Foto: Paul McCartney in Handschellen:
http://www.taima.org/img/paul_arrested.jpg


5. Veranstaltungshinweise

Am Samstag in einer Woche findet in Hamburg der Hanfmove statt, eine Demonstration für die Legalisierung von Cannabis.

Eine Woche später findet in Essen die Pottdemo statt.

Am 25.09. findet in Köln zeitgleich mit der Cannabusiness, einer Hanfmesse, eine Demonstration statt.

Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender sowie auf den Websites der Veranstalter, die dort verlinkt sind.


6. Termine zu Cannabis und Drogenpolitik:

19.06.2004 Hamburg: Hanfmove (www.hanfmove.de)
26.06.2004 Essen: Pottdemo (www.pottdemo.de)
26.06.2004 Weltweit: Anti-Drogen-Tag der UN
14.08.2004 Berlin: Hanfparade (www.hanfparade.de)
10.-12.09.2004 Berlin: InterHanf 2004 (Messe)
24.-26.09.2004 Köln: CannaBusiness
25.09.2004 Köln: Hanfdemo (www.hanfdemo.de)

Unsere Ankündigungen sowie Links finden Sie bei unseren Terminen:
http://www.cannabislegal.de/aktionen/kalender.htm

Wissen Sie von Veranstaltungen? Schreiben Sie uns!
http://www.cannabislegal.de/kontakt.htm


Mit freundlichen Grüßen

Joe Wein

http://www.cannabislegal.de


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